Apple steht vor einer Serie von Produktankündigungen, die sich voraussichtlich auf Chip-Upgrades konzentrieren werden, anstatt auf grundlegende Neugestaltungen. Dies geht aus Informationen des bekannten Leakers „Fixed Focus Digital“ hervor, der auf der chinesischen Plattform Weibo aktiv ist (via).
- Apple kündigt ab Montag neue Produkte an, darunter iPhone 16e-Nachfolger, iPad-Modelle und MacBooks mit Chip-Upgrades.
- Das kostengünstige MacBook mit iPhone-Chip und 12,9-Zoll-Display wird das interessanteste neue Produkt sein.
- Größere Design-Updates wie das faltbare iPhone und M6-MacBook Pro kommen erst in der zweiten Jahreshälfte.
Fokus auf Chip-Refreshes statt Design-Updates
Laut den aktuellen Informationen plant Apple für die kommende Woche eine Reihe von Produktaktualisierungen, die primär auf Chip-Upgrades basieren. Die Ankündigungen sollen bereits am Montag beginnen, nachdem Apple-CEO Tim Cook einen „großen Wochenstart“ angedeutet hatte. Zudem hat das Unternehmen die Medien zu einem „Apple Experience“-Event am Mittwoch, den 4. März, um 9 Uhr Eastern Time in New York, London und Shanghai eingeladen.
Erwartete Produktaktualisierungen
Die Liste der Geräte, die zeitnah aktualisiert werden könnten, ist umfangreich. Dazu gehören Nachfolger des iPhone 16e, des Basis-iPad, des iPad Air, des M4 MacBook Air sowie der M4 Pro und M4 Max MacBook Pro. Auch für Apple TV und HomePod stehen Aktualisierungen an, die sich allerdings weitgehend auf Chip-Refreshes beschränken dürften.
Das wohl interessanteste Produkt in der unmittelbaren Pipeline ist das kostengünstige MacBook, das mit einem A-Series-Chip aus dem iPhone ausgestattet sein wird. Über das Aussehen des Geräts ist bisher wenig bekannt, außer dass es ein 12,9 Zoll großes LCD-Display bieten und in verschiedenen farbenfrohen Optionen erhältlich sein soll. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Apple Komponenten aus bestehenden Geräten wiederverwenden wird.
Ein Chip-Refresh bezeichnet die Aktualisierung eines Produkts mit einem neueren Prozessor, während das äußere Design und die meisten anderen Funktionen unverändert bleiben. Apple nutzt diese Strategie häufig, um Geräte leistungsfähiger zu machen, ohne aufwendige Neugestaltungen vorzunehmen. Für Nutzende bedeutet dies vor allem schnellere Performance und bessere Energieeffizienz bei vertrauter Bedienung.
Größere Design-Updates folgen später
Wer auf grundlegend neue Designs hofft, muss sich noch gedulden. Apple-Geräte mit größeren Designänderungen werden zwar ebenfalls für dieses Jahr erwartet, allerdings größtenteils erst in der zweiten Jahreshälfte. Dazu gehören das erste faltbare iPhone, ein Smart-Home-Hub-Produkt sowie die MacBook-Pro-Modelle mit M6-Chips.
Die Strategie, zunächst auf interne Upgrades zu setzen, ist für Apple nicht ungewöhnlich. Das Unternehmen aktualisiert seine Produktlinien häufig in Zyklen, bei denen auf größere Design-Überarbeitungen Jahre mit Fokus auf Performance-Verbesserungen folgen. Dies ermöglicht es Apple, regelmäßig neue Modelle anzubieten, während gleichzeitig an umfassenderen Neugestaltungen gearbeitet wird.
Die kommenden Ankündigungen werden zeigen, wie Apple seine verschiedenen Produktlinien weiterentwickelt und welche Prioritäten das Unternehmen bei seinen Hardware-Updates setzt. Für Nutzerinnen und Nutzer, die auf der Suche nach den neuesten Chips und Performance-Verbesserungen sind, dürften die anstehenden Updates interessant sein – wer jedoch auf komplett neue Designs wartet, sollte sich bis zur zweiten Jahreshälfte gedulden.







